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Über Hundehändler können sie auf der Seite “Preis” ja schon Einiges erfahren. Aber er gibt auch noch andere Menschen, denen das Wohlergehen und die Gesundheit ihrer Hunde nicht viel Wert ist.

            Hier können sie Bine’s Geschichte lesen

Am 16. Dezember 2004 kam unser A-Wurf zur Welt. Es waren 4 Mädel und
5 Bübchen. Alle Welpen waren gesund und entwickelten sich prächtig.
Unter den Interessenten war auch ein Herr M. aus Iserlohn, bei dem
ich Bedenken hatte, ihm eines meiner Baby's anzuvertrauen. Da der
Kontakt zu Herrn M. aber über die Welpenvermittlung des Vereines
entstand und er es ferner verstand, meine Bedenken wortreich zu
zerschlagen, vertraute ich ihm Angelina im Februar 2005 dennoch an.
Zuerst schien es auch ein wunderbares, hundgerechtes Leben zu sein,
das "Bine" in Iserlohn führen konnte.

Im Juni dann der große Schreck, als sie zum ersten kleinen "Trimmen"
kam. Die kleine Maus war total abgemagert. Jede einzelne Rippe war zu
sehen und auch die Wirbelsäule stand deutlich hervor. Laut Herrn M.
hatte Bine gerade eine Hirnhautentzündung nach einem Zeckenbiss
überstanden. Die Kleine tat mir furchtbar leid, war aber nach Aussage
des Tierarztes von Herrn M. über den Berg. Bei einem Besuch von mir,
ca. 4 Wochen später - also im Juli 2005 -, sah Bine auch wirklich
etwas besser aus, jedenfalls hatte sie ein kleines Bißchen zugenommen.

Und dann im Oktober der nächste Schock! Bine hat Welpen, 7 kleine
Cocker! Ein Versehen? Nicht gut genug aufgepasst? Bine hat sich nicht einmal von der Hirnhautentzündung richtig erholen können! Jedenfalls kam das wortreiche Versprechen von Herrn M., in Zukunft besser auf Bine zu achten, damit so etwas nicht nochmal passiert.

Seitdem hat Bine schon 4 Würfe bekommen, den 1. Wurf mit ca. 9
Monaten, den 4. Wurf jetzt mit nicht einmal 2,5 Jahren. Ihre Tochter, eine kleine
schwarz mit loh Hündin aus dem ersten Wurf, hat Herr M. natürlich
behalten. Sie ist jetzt ungefähr 1 3/4 Jahre alt und hatte auch schon
ihren 2. Wurf.

Also lässt Herr M. seine Hündinnen bei jeder Hitze belegen! Eine
Ruhepause, zur Erholung nach einem Wurf, egal wie groß dieser war,
gönnt er seinen Mädels nicht. Das Bine und auch ihre Tochter viel zu
klein und auch furchtbar dünn sind, ist kein Wunder, hatten sie ja
zum "Auswachsen", gar keine Möglichkeit.

Die normalerweise erforderlichen Untersuchungen, wie HD Röntgen,
Augenuntersuchung durch einen DOK-Facharzt, den Gentest auf PRA oder den DNA-Test auf FN, eine zum Tode führende Nierenerkrankung!, brauchen die Hunde von
Herrn M. nicht. Und auch die Rüden, Väter der Welpen, müssen bei ihm
nicht untersucht sein. Auf solche Dinge, sprich Gesundheit, legt Herr
M. keinen Wert, denn sie kosten ja unnütz Geld. Ob seine
Welpenkäufer, liebe, erwartungsvolle Familien, das wohl genauso sehen?

Das Kreisveterinäramt Iserlohn wurde im Jahr 2006 von mir
eingeschaltet. Die Amtstierärztin besuchte Herrn M. und fand an der
Hundehaltung, dem Gesundheits- und Ernährungszustand der Hunde nichts
auszusetzen?!. Herr M. gab ihr aber nach dem 3. Wurf das Versprechen,
den Hündinnen eine Pause zu gönnen und sie nicht mehr bei jeder Hitze
belegen zu lassen. Tja, ganze 6 Monate später kam Wurf Nr. 4 zur
Welt. Soviel zu den Versprechen und Aussagen eines Herrn M.

Natürlich wurde auch diesmal das zuständige Kreisveterinäramt
verständigt. Und auch diesmal fand die zuständige Amtstierärztin
keinen Grund einzuschreiten…L

Sprich: Hunde sind in Deutschland immer noch eine Ware, die nicht
geschützt werden muss. Schweine, Kühe und Geflügel sind da
schützenswerter, da sie ja Nutzvieh sind, oder?

Jeder verantwortungsvolle Züchter, der sich an die Zuchtbestimmungen
hält wird hier verhöhnt!

Warum hält Herr M. sich nicht wenigstens an ein Mindestzuchtalter?

Warum gönnt er seiner Hündin nicht mal eine kleine Pause?

Warum lässt er alle Möglichkeit aus, Erbkrankheiten zu erkennen?
Warum ist er seinen Welpenkäufern so gegenüber so unehrlich und
erzählt von erfolgten Untersuchungen, von über 30 jähriger
Zuchterfahrung?

Viele Freunde und Bekannte sind von Bines Schicksal erschüttert, denn
eigentlich sollte sie ein genauso schönes und behütetes Leben führen
können, so wie es ihre Geschwister dürfen! Doch ohne Mithilfe des
Kreisveterinäramtes sind uns leider die Hände gebunden. Wenn Sie also
einen kleinen Beitrag leisten wollen, dann erzählen Sie Bines
Geschichte bitte weiter! Vielleicht kann dadurch Herr M.
kein „Taschengeld" mehr auf Kosten seiner Hündinnen verdienen, denn
der Preis, den diese Tiere hierfür zu zahlen haben, ist doch einfach
zu hoch, nicht wahr?

E.G.

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